Die Aquarium-Beleuchtung

Aquarium-Beleuchtung

Bei den meisten Aquarien werden für die Aquarium-Beleuchtung dicht schließende Abdeckleuchten verwendet, in denen sich Leuchtstoffröhren befinden. Leuchtstoffröhren werden mit am häufigsten verwendet, da sie sich aufgrund ihrer Maße hervorragend für eine Ausleuchtung von Standard Aquarienbecken eignen. Weit verbreitet sind hierbei T5 und T8 Leuchtstoffröhren, da ihre Fassung von den meisten Herstellern samt Vorschaltgerät schon in der Aquarium-Abdeckung integriert sind. Neben der erforderlichen Wattleistung deines Leuchtmittels, solltest du auch immer darauf achten, dass du ein Leuchtmittel mit hoher Lichtausbeute wählst, um deinen Energieverbrauch möglichst niedrig zu haltenDarüber hinaus solltest du ebenfalls darauf achten, dass deine Pflanzen und Fische je nach ihren Bedürfnissen angepasst, nicht zu wenig aber auch nicht zu viel Licht abbekommen. Starklichtpflanzen wachsen bei zu schwachem Licht meistens nur sehr langsam und benötigen daher auch eine genügend helle Aquarium-Beleuchtung. Hingegen kann bei Schwachlichtpflanzen wie auch bei den Fischen, zu viel Licht auf Dauer auch sehr schädlich sein.

Kombinierte Leuchtmittel für die Aquarium-Beleuchtung

In meinem 260 Liter Juwel Aquarium befinden sich als Beispiel 2x 54 Watt Lampen, die auf meine Fassungen genormt sind. Es bietet sich an, im vorderen Teil des Aquariums bei entsprechender Größe immer eine Tageslicht Lampe, wie z.B. die Dennerle Trocal T5 Amazon-Day Leuchtstoffröhre und im hinteren Teil der beiden Lampenfassungen, eine für das Wachstum der Pflanzen förderliche Lampe, wie die Juwel High-Lite Nature Röhre zu verwenden. So schafft man auch einen schönen optischen Effekt mit einer hellen Lampe im Vordergrund für die Fische und einer eher gelblich wirkenden Lampe im Hintergrund. Bei kleineren Aquarien mit nur einer Abdeckleuchte, verwendet man aber am Besten eine Tageslichtlampe, die für eine optimale Sicht in das Aquarium aber auch besonders für die Fische am besten geeignet ist. Kleine Nanobecken beleuchtet man hingegen mit einer kompakten Leuchtstofflampe oder LEDs. Die Lebensdauer der Aquarienleuchtmittel ist sehr unterschiedlich, aber nach einigen tausend Brennstunden verändern sich bei allen Lampen die Lichtfarbe und Beleuchtungsstärke, so dass man spätestens nach einem bis eineinhalb Jahren die Leuchtstoffröhren der Aquarium-Beleuchtung wechseln solllte.

Den Reflektor nicht vergessen

Ein Nachteil der Leuchtstoffröhre ist, dass sie in alle Richtungen strahlt und ihr Licht nicht, wie bei einem Aquarium erforderlich, nach unten gebündelt wird. Dieses Problem lässt sich aber in der Praxis mit einem Lampenreflektor lösen, der das Licht zum größten Teil nach unten leitet, um eine gleichmäßig starke Beleuchtung des Aquariums zu gewährleisten. Viele Aquarianer werden beim Kauf ihres ersten Aquariums nicht auf die Notwendigkeit eines Reflektors für die Aquariumbeleuchtung hingewiesen. Aufgrund der ohne Reflektor doch recht großen Lichteinbuße in deinem Aquarium, ist ein Reflektor meiner Meinung nach auf jeden Fall ein nötiges Muss.

Aquarium-Beleuchtung für die Nacht

Um deinen Fischen den Tag-/ Nachtwechsel nicht all zu abrupt zu gestalten, kannst du mit einer weiteren Zeitschaltuhr mit einer z.B blauen LED Lichterkette ein Mondlicht simuliern, so dass deine Fische zumindest ein wenig „naturgetreuer“ zur Ruhe kommen können. Das Mondlicht kannst du mit Hilfe der Zeitschaltuhr so programieren, dass es sich nach einer gewissen Zeit dann auch abschaltet. Natürlich ist ein Mondlicht kein Muss, es gibt aber mehrere Fischarten (wie z.B. die Discus Fische), die auf einen schnell herbeigeführten Tag-Nachtwechsel sehr schreckhaft reagieren können und sich dabei leicht im Becken an einem Stein oder ähnlichem verletzen können.

Ein festgelegter und immer gleich laufender Tag- und Nachtrhythmus deiner Aquarium-Beleuchtung ist für die „innere Uhr“ deiner Pflanzen und Fische sehr wichtig. So solltest du auch am Wochenende oder wenn am Abend Freunde zu Besuch kommen, nicht den Tag- und Nachtrhythmus willkürlich deinen Vorlieben anpassen. Dass auch Pflanzen eine innere Uhr besitzen, kannst du selbst an deinen Aquariumpflanzen beobachten. Wird es Abend und neigt sich somit die Beleuchtungsphase dem Ende, so schließen viele Pflanzen ihre Triebe nach oben, wohingegen sie tagsüber frei zur Seite gestreckt sind. Auch deine Fische werden am Abend ruhiger und du solltest sie deshalb nicht erst 10 min bevor das Licht ausgeht, füttern.

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