Aquarium Futterautomat: 7 Tipps zur optimalen Verwendung

Aquarium Futterautomat 7 Tipps

Zur automatischen, regelmäßigen Fütterung meiner Becken Bewohner habe ich schon seit Jahren ein Futterautomat Aquarium in Betrieb. Durch dieses stelle ich sicher dass meine Fische regelmäßig und mit immer gleichbleibenden Futtermengen versorgt werden. Es gibt Futterautomaten von unterschiedlichen Herstellern, die sich aber alle in der Funktionsweise ähneln. Im Folgenden möchte ich dir einige Aquarium Futterautomat Tipps mit auf den Weg geben.

1. Achte auf eine waagrechte Aufstellung

Der absolut wichtigste unter den Aquarium Futterautomat Tipps. Achte bei deinem Aquarium Futterautomat auf eine waagrechte Aufstellung. Nur dadurch kann das Futter in der Trommel gleichmäßig nach vorne rutschen und nur so ist letztendlich auch die regelmäßig gleichbleibende Versorgung für deine Aquarium-Bewohner garantiert. Der Futterautomat erfüllt seinen Zweck nicht, wenn deinen Fischen ungleichmäßige Mengen an Futter zur Verfügung gestellt werden.

2. Für Aquarium-Futterautomat geeignetes Futter verwenden

Ich verwende zur Fütterung mit meinem Automaten ein Fischfutter Granulat, und zwar „Granules“ von der Firma TetraMin. Im Gegensatz zu dem TetraMin Hauptfutter ist das Granulat gleichmäßiger gekörnt und kann dadurch besser dosiert werden. Ausserdem rutsch das Granulat besser durch und es verfängt sich auch nicht am Auslass der Dosieröffnung.

 3. Kondenswasser vermeiden

Stelle deinen Aquarium Futterautomat so auf dass sich möglichst wenig Kondenswasser am Gehäuse absetzt. Hast du beispielsweise eine Öffnung in deiner Aquarium-Abdeckung die für einen Futterautomaten gedacht ist, achte darauf dass zwischen der Öffnung und des Automaten ausreichend Abstand bleibt. Ansonsten kann es zum Beispiel beim Juwel Futterautomat passieren dass sich Kondenswasser an der Unterseite des Aquarium-Futterautomaten sammelt, welches dann durch eine Drehung der Futtertrommel sogar in den Automaten gelangen kann und im schlimmsten Fall dort das Futter verklebt.

Aquarium Futterautomat Tipp: Ein Gerät mit belüfteter Futterkammer

Um eine Ansammlung von Kondenswasser zu vermeiden kannst du auf ein Modell mit belüfteter Futterkammer zurückgreifen. Dieses ist zum Beispiel beim Eheim Futterautomat 3581 der Fall.

4. Vor dem Urlaub: Testläufe!

Viele Aquarianer füttern Ihre Fische im Alltag gerne per Hand und verwenden eine automatische Fütterung nur, wenn sie eine längere Zeit nicht Zuhause sind. Nun mein Aquarium Futterautomat Tipp: Ist dies bei dir auch der Fall, empfehle ich dir den Automaten ein paar Tag vor deiner Abwesenheit in Betrieb zu nehmen. So kannst du checken ob die automatische Fütterung fehlerfrei funktioniert.

5. Regelmäßig Batterien wechseln

Ich verwende für meinen Aquarium Futterautomaten stets neue Batterien. Dies tue ich um einem Auslaufen von Batteriesäure ins Becken vorzubeugen. Batteriesäure im Aquarium-Wasser ist wirklich ein Horror Szenario, denn sie ist extrem schädlich für Pflanzen und Tiere in deinem Becken. Ich tausche die Batterien alle 6 Monate aus und verwende sie für andere Geräte, wie zum Beispiel eine Fernbedienung, weiter. Wenn du übrigens generell lieber ein Gerät mit Stromversorgung nutzt, schau dir meinen Test zum Grässlin Futterautomat rondomatic 400 an.

6. Freier Fall für dein Futter

Achte darauf, dass das Futter ohne Hindernisse in dein Becken fällt und nicht auf Schläuchen oder Beleuchtungsreflektoren liegen bleibt. Ansonsten kann es dir passieren dass Futter sich irgendwo sammelt und dann durch Kondenswasser verklebt. Außerdem bekommen dann die Fische nicht die gewünschte Portion Futter ab. Achte auch darauf, dass das Futter nicht nach eintritt ins Aquarium-Wasser direkt auf Pflanzen oder Aquarium Deko landet und sich dort sammelt.

7. Der letzte Aquarium Futterautomat Tipp: Finde die perfekte Einstellung

Mit dem Aquarium Futterautomat kannst du die Fütterung so arrangieren dass deine Fische immer um die gleiche Uhrzeit exakt die gleiche Menge Futter bekommen. Nach kurzer Zeit werden sich deine Becken-Bewohner daran gewöhnen und ihre „innere Uhr“ nach der Fütterungszeit stellen. Fütterst du dann noch die perfekte Futtermenge wird niemals Futter liegen bleiben und deine Wasserwerte belasten. Dies ist für das gesamte geschlossene Ökosystem, welches dein Aquarium darstellt, gut.

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