Aquarium-Anfänger? 7 Tipps für dein neues Hobby

Aquarium Anfänger: 7 Tipps

Bist du Aquarium-Anfänger? Das ist schön, denn dann teilen wir in Zukunft das gleiche Hobby! Weil jeder irgendwie, irgendwo mal anfängt und beim Start einige Dinge falsch laufen können habe ich 7 wichtige Tipps für dich die du für einen gelungenen Einstieg unbedingt beachten solltest.

1. Beckengröße: Lieber nicht zu klein

Denn: Je größer ein Becken ist, desto einfacher ist es stabile Wasserwerte zu halten. Dies liegt an der Wassermenge die bei kleinen Aquarien entsprechend gering ist. Besonders sogenannte „Nano-Aquarien“ werden einem Aquarium-Anfänger oft empfohlen, wobei bei diesen kleinen Beckengröße das Wasser sehr schnell kippt und du dann mit Algen zu kämpfen hast. Meine persönliche Empfehlung für den Einsteiger: Mindestens ein 120 Liter Becken.

2. Aquarium-Standort: Achte auf Sonneneinstrahlung

Und dies ist der aller, aller wichtigste Punkt bei der Suche nach dem Aufstellungsort deines neuen Beckens! Sonneneinstrahlung fördert Algenwachstum und glaub mir: Du möchtest keine Algen in deinem Aquarium! Dabei reichen schon wenige Minuten am Tag. Bedenke weiterhin, dass du das Becken nach dem Befüllen nur noch sehr schwerlich (oder je nach Größe auch garnicht 🙂 ) vom Platz bewegen kannst. Ebenso solltest du daran denken dass dein Becken inklusive Bodengrund, Dekoration und Wasser ein enormes Gewicht hat und es auf einem stabilen Tisch stehen sollte.

3. Bodengrund und Aquarium-Deko: Alles für den Fisch

Bereits vor dem Aquarium Einrichten, solltest du dir als Aquarium-Anfänger Gedanken über den späteren Fischbesatz gemacht haben und dies für die Planung von Bodengrund und Dekorationsartikeln berücksichtigen. So bevorzugen unterschiedliche Fische auch unterschiedliche Arten an Bodengrund und Deko, und wird dies von dir nicht beachtet bist du schnell bei einer nicht artgerechten Haltung deiner Aquarium-Bewohner. So solltest du zum Beispiel bei Panzerwelsen darauf achten dass du keine scharfkantigen Körner im Bodengrund hast, an denen sie sich beim gründeln verletzen können. Bei Antennenwelsen musst du wiederum darauf achten ihnen genügend Höhlen zur Verfügung zu stellen!

Nutze ausserdem nur Ware aus dem Fachhandel und niemals gefundene Dinge wie Steine, Wurzeln oder gar Muscheln vom Strand. Diese Dinge können deinem Wasserwerte beeinträchtigen! Anregungen rund um die Aquarium-Dekoration habe ich in diesem Artikel gesammelt.

4. Pflanzen: Ein sehr wichtiger Bestandteil in deinem Becken

Die Pflanzen in einem Aquarium sehen nicht nur schön aus sonder erfüllen auch weitere wichtige Aufgaben in deinem Becken: Sie entziehen dem Aquarium-Wasser Kohlendioxid und reichern es mit wertvollem Sauerstoff an. Diesen Sauerstoff wiederum benötigen deine Fische um glücklich durch dein Becken schwimmen zu können. Ausserdem entziehen die Aquarium-Pflanzen dem Wasser die gleichen Nährstoffe die auch Algen zum Wachsen benötigen. Dies heißt also im Umkehrschluss: Viele Pflanzen = Weniger Algen. Ebenso bieten Pflanzen deinen Fischen Versteckmöglichkeiten, Nahrungsergänzung und hilft ihnen dabei ihr Revier abzugrenzen. Ein weiterer Tipp für Aquarium-Anfänger und ein neu eingerichtetes Becken: Schnellwachsende Pflanzen, wie zum Beispiel die Wasserpest, helfen dir fix zu stabilen Wasserwerten zu gelangen.

5. Beleuchtung: Timing ist alles

Dein Becken sollte nie pausenlos beleuchtet werden, denn in der Natur scheint die Sonne auch nicht 24 Stunden am Tag. Nutze zum steuern der Beleuchtungszeiten eine Zeitschaltuhr die zwischen Steckdose und Aquarium-Beleuchtung gesteckt wird und beleuchte dein Becken insgesamt 12 – 14 Stunden täglich. Achte bei eine Neuanschaffung darauf, dass du auch Reflektoren für deine Leuchtstoffröhren kaufst, denn dies wird oft vergessen. Weiteres wissenswertes zum Thema Aquarium-Beleuchtung findest du übrigens in diesem Artikel.

6. Wasserwechsel: Auch für Aquarium-Anfänger Ein Muss

Der Wasserwechsel gehört auch als Aquarium-Anfänger zu deinen immer wiederkehrenden Aufgaben und sollte regelmäßig ausgeführt werden. Faustregel ist hierbei: Alle Zwei Wochen mindestens ein Drittel des Wassers wechseln. Dies ist allerdings nur ein Richtwert der auf keinen Fall in Stein gemeißelt ist, denn es kommt immer auf die jeweiligen Umstände wie zum Beispiel Beckengröße, Besatz und Wasserwerte an. Weitere wissenswerte Dinge rund um dieses Thema habe ich hier zusammengefasst.

 7. Aquarium-Fische füttern: Achte auf die Menge

Zu viel Fischfutter belastet die Wasserwerte deines Aquarium-Wasser und als Aquarium-Anfänger tendiert man sehr oft dazu seine Bewohner häufiger zu füttern als notwendig. Für unterschiedliche Fischarten gibt es ausserdem verschiedene Futterarten. In diesem Artikel findest du noch weiteres Wissenswertes rum dieses Thema.

Ein Punkt ist mir abschließend noch besonders wichtig: Übe dich als Aquarium-Anfänger in Geduld, nichts geht von heute auf Morgen. Sicher möchtest du so schnell wie möglich ein Meer aus Pflanzen und viele bunte Fische in deinem Becken schwimmen sehen. Doch alles benötigt seine Zeit und die empfohlenen Einlaufzeiten solltest du immer einhalten. Dein Fachwissen wird mit der Zeit anwachsen und bestimmte Abläufe wie die Reinigung wirst du im Laufe der Zeit optimieren und sie wird dadurch weniger Zeit in Anspruch nehmen. Achte ebenso darauf es nicht mit dem Besatz zu übertreiben und zu viele Fische in dein Becken zu setzen, sonst erlebst du mit deinem Hobby sehr schnell Rückschläge und verlierst die Freude daran. Und das wäre schade, denn du hast ja grad erst angefangen…

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