AquaClear Powerfilter Produktvorstellung

AquaClear Powerfilter Produktvorstellung

Den langjährigen Aquarianern unter euch brauche ich wohl die Marke Fluval nicht lange vorzustellen. Seit 1982 hat das Unternehmen Hagen seine Außenfiltertechnologie permanent optimiert und technisch auf den neusten Stand gebracht. Daher erzähle ich dir nichts Neues, wenn ich dir schon vorab sage, dass der AquaClear Power Filter, den ich dir gleich zeigen möchte, vor allem durch seine Zuverlässigkeit und seine Effizienz hervorsticht. Außerdem hat Fluval in seiner Produktpalette moderne, stylische aber gleichzeitig supereinfach zu bedienende Filter.  Das ist schon ein großes Plus, denn die Filter können auch von jungen Aquarianern leicht bestückt und gereinigt werden. Und wer mehr Wert auf das Aussehen legt, der ist bei der Wasserfalloptik dieses Filters auch genau an der richtigen Adresse!

Ein weiterer Punkt überzeugt zusätzlich bei jedem Kauf eines Fluval-Filters: Er ist äußerst langlebig und nicht darauf ausgelegt, kurz nach Ablauf der Garantiezeit seinen Geist aufzugeben, wie man das oft bei verschiedenen technischen Geräten erlebt. Doch ich brauche dich gar nicht erst lange von der Marke zu überzeugen, der AquaClear spricht sowieso für sich. Schauen wir ihn uns diesen Außenfilter mal aus der Nähe an. Gute Aquarium Innenfilter habe ich dir in einem anderen Artikel bereits vorgestellt.

Erhältliche Modelle und Ausstattung

Der erste erfreuliche Pluspunkt ist für mich die Tatsache, dass es diesen Hang-On-Filter oder Rucksackfilter praktisch für jede Beckengröße gibt. Du kannst zwischen 4 verschiedenen Modellen wählen: Dem AquaClear 20, 30, 50 und 70. Sie haben alle eine Leistung von 6 Watt und kommen mit derselben Grundausstattung: Schaumstoffpatrone, Aktivkohleeinsatz, Biomax (Keramikrollen) und Filternetzbeutel. Die Keramikröllchen sind gut geeignet zur Ansiedlung der notwendigen Filterbakterien. Der Schaumstoffblock filtert die kleinen Partikel heraus und die Aktivkohle bindet die Giftstoffe im Wasser.

Technische Details

Ich führe dir hier mal eben die 4 Beckengrößen auf, für die die Modelle geeignet sind, und gebe dir die minimale und maximale Durchflussleistung dazu an. Ehrlicherweise muss ich dir sagen, dass ich nicht alle vier Filter in allen Größen selbst im Einsatz hatte. Gerade bei den ganz großen Becken arbeite ich nicht gerne mit Einhängefiltern, sondern mit normalen Standfiltern. Daher hat es wohl auch einen guten Grund, warum du Modell 70 nicht allzu häufig angeboten bekommst. Das hat aber nichts mit mangelnder Qualität zu tun. Alle Größen funktionieren gleich gut und sind leicht zu handhaben. Was mir auch aufgefallen ist, sind die Abweichungen bei Produktgewicht und Größe. Aber wegen zwei oder drei Zentimetern wollen wir hier kein Fass aufmachen.

Modell 20:

  • Geeignet für Becken von 18-76 Liter Volumen
  • Min/Max Durchflussleistung: 78 – 125 l/Std.
  • Artikelgewicht              635 g
  • Produktabmessung    11,4 x 17,8 x 16,5 cm

Modell 30:

  • Geeignet für Becken von 38-114 Liter Volumen
  • Min/Max Durchflussleistung: 190-568 l/Std.
  • Artikelgewicht              680 g
  • Produktabmessung   11,4 x 20,8 x 17 cm

Modell 50:

  • Geeignet für Becken von 76-190 Liter Volumen
  • Min/Max Durchflussleistung: 250-757 l/Std.
  • Artikelgewicht              907 g
  • Produktabmessung    10,2 x 22,9 x 20,3 cm

Modell 70:

  • Geeignet für Becken von 152-265 Liter Volumen
  • Min/Max Durchflussleistung: 380-1135 l/Std.
  • Artikelgewicht              1,22 Kg
  • Produktabmessung     15,7 x 27,2 x 21,8 cm

Inbetriebnahme

Noch einfacher kann man einen Filter gar nicht einsetzen. Zunächst einmal wird er dich auch in kleinen Becken deshalb überzeugen, weil du ihn einfach außen an die Beckenkante hängen kannst und er dir im kleinen Becken keinen zusätzlichen Platz wegnimmt. Dabei spielt es keine Rolle, ob du ihn an der Seitenwand oder Rückwand einsetzt. Es könnte allerdings sein, dass in kleinen Becken das Ansaugrohr dann zu lang ist und fast schon im Kies steckt, dann musst du es ein wenig kürzen.

Filter bestücken

Du kannst den Filter mit wenigen Handgriffen absolut easy zunächst mit den Filtermedien bestücken. Dadurch, dass du den Filtereinsatz (Behälter) am Stück aus dem Gehäuse ziehen kannst, artet das auch nicht in eine Fummelarbeit aus. Du nimmst einfach den Behälter raus, der so elastisch ist, dass du ihn sogar flach aufklappen könntest, dann befüllst du ihn. Ganz unten kommt die Schaumstoffpatrone rein, darauf die Aktivkohle (im Säckchen), die du allerdings zuerst mal leicht abbrausen solltest und obenauf die Filterkeramikröllchen. Alles wieder reindrücken, bis es „knackt“ oder sitzt und dann die Röhrchen einsetzen. Die kommen gleich im Doppelpack. Zunächst musst du neben den Filtermedien das gebogene Rohr einsetzen (es rastet dann ein) und anschließend das gerade Ansaugröhrchen noch unten ans gebogene Rohr andrücken. Fertig.

Filter einsetzen und Durchfluss regulieren

Jetzt kannst du den Filter am Becken einhängen, dabei wird das Ansaugröhrchen ins Wasser getaucht. Wichtig: Jetzt erst mal Wasser in den Filter einfüllen und nicht gleich den Netzstecker rein und starten. Sonst muss er viel zu viel Luft verarbeiten und wird einen Höllenlärm machen. Oder kaputtgehen. Am besten immer erst die Gebrauchsanleitung lesen. Jetzt kannst du entweder noch den Wasserdurchfluss am Durchflussregler einstellen (Röhrchen nach links bewegen, um den Durchfluss zu verlangsamen) oder zuerst die Abdeckung aufs Gehäuse drücken. Der Regler steht oben raus, du kannst also die Durchflussmenge auch anschließen jederzeit regulieren.

Inbetriebnahme

Jetzt kannst du den Netzstecker einstecken – und zunächst tut sich erst einmal gar nichts. Aber das gehört so! Denn jetzt muss das Ansaugrohr erst mal das Wasser aus dem Becken mit in den Filter einsaugen. Der Filter ist ganz leise und du kannst gleich beobachten, wie sich unten drin die ersten Luftblasen bilden. Es dauert aber so ungefähr 2 oder 3 Minuten, bis die sich nach oben durchgekämpft haben. Dann erst plätschert das Wasser in Wasserfallmanier ins Becken zurück. Dadurch hast du eine schöne Oberflächenbewegung und eine zusätzliche Sauerstoffversorgung. Es kann übrigens sein, dass der Filter in den ersten 12 Stunden trotzdem noch brummelt, bis wirklich alle Luftblasen raus sind. Das sollte dich also nicht beunruhigen. Mit dem Filter ist alles in Ordnung!

Wartung und Pflege

Bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung lebt der Filter praktisch ewig. Und du kannst ihn wirklich sehr leicht reinigen. Einfach die Abdeckung entfernen und den Behälter komplett herausnehmen. Dann kannst du Schaumstoff, Kohle und Keramikstücke abspülen und alles wieder einsetzen. Nach einer Weile musst du sie natürlich auch mal austauschen, aber das ist überhaupt kein Problem. Alle Filterteile kannst du ohnehin einzeln nachkaufen, wenn du mit großen Filterschwämmen arbeitest, kannst du dir auch ein Stück selbst zurechtschneiden und bist nicht auf Original-Ersatzteile angewiesen. Dadurch geht die Reinigung wirklich schnell und ist sehr einfach. Alle Teile sind leicht zugänglich und der Aufwand ist dadurch sehr gering.

Schwachstellen

Einzige Schwachstelle ist unter Umständen deine Abdeckung. Wenn du ein fertiges Becken mit Innenfilter besitzt, das durch die Abdeckung praktisch rundum dicht ist, kannst du Probleme bekommen, wenn du plötzlich auf den Hang-on wechselst. Hier musst du vermutlich nachhelfen und dir ein Loch in die Abdeckung sägen. Wenn das nicht praktikabel ist, solltest du dich vorher erst mal umschauen, ob du das Becken dann offen lassen oder anders abdecken möchtest. Ich habe für solche Zwecke auch schon Glasabdeckungen speziell beim Glaser zuschneiden lassen, aber auch das ist natürlich nicht jedermanns Sache und außerdem kostet das auch eine Kleinigkeit. Eine weitere Schwachstelle betrifft deinen Besatz. Falls du Minifische drin hast (frisch geschlüpfte Guppys oder Garnelen) könnten die eventuell eingesaugt werden. Hier kann ein Stück Nylonstrumpf Abhilfe schaffen. Dieser Trick wird bei vielen Filtern regelmäßig angewendet, weil das Problem nicht neu oder ungewöhnlich ist. Er hat aber immer auch einen Nachteil: Wenn du den Dreck daran hinderst, in den Filter gesaugt zu werden – weil der ja genauso wenig wie die Fische durch das Nylon passt – hast du keine Filterwirkung!

Mein Fazit:

Ich stelle dir noch mal die Vorteile zusammen, die dieser Filter meiner Meinung nach besitzt:

  • Supereinfache Handhabung
  • Leichte und schnelle Reinigung wegen guter Zugänglichkeit
  • Arbeitet effizient und zuverlässig …
  • … Dabei ist er sehr leise und …
  • … bringt eine enorme Leistung
  • Geringer Stromverbrauch
  • Spart auch außerhalb des Beckens Platz wegen der kompakten Bauweise
  • Kann sofort oder binnen Minuten in Betrieb genommen werden
  • Hat eine Durchflussregulierung
  • Optisch ansprechend durch den Wasserfalleffekt
  • Dabei ist er noch preislich erschwinglich

Also dieser Filter hat meinen Segen.

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