Fadenfische – bunte Farbenpracht in deinem Becken

Fadenfisch

Für ein Gesellschaftsbecken bieten sich viele verschiedene Fischarten an. Einige davon kennt jeder Aquarianer, weil sie bunt und genügsam und auch günstig sind – wie beispielsweise Guppys. Aber es spricht nichts dagegen, jede dieser Arten – wenn man sie bevorzugt – auch in einem reinen Artenbecken zu halten. Falls du in deinem Becken verschiedene Fische mischen möchtest – also „vergesellschaften“, um in der Fachsprache zu bleiben, dann musst du allerdings darauf achten, dass die Fische sich vertragen und auch dieselben Rahmenbedingungen benötigen, was Ausstattung, Futter und Temperatur angeht. Und selbstverständlich kanns du keine Meerwasserfische mit Süßwasserfischen zusammensetzen. Aber zum Thema Fische vergesellschaften findest du mehr Infos in meinem anderen Artikel. Worauf ich aber eigentlich hinauswollte ist, dir in diesem Artikel ein paar wirklich hübsche Gesellen für dein Becken vorzustellen: die Fadenfische. Davon gib es mehrere Arten, von denen dir garantiert eine für dein Aquarium gefällt! Manche davon lassen sich prima vergesellschaften, die anderen bleiben lieber unter sich.

Fadenfische – Luftatmer und Schaumnestbauer

Die Fadenfische gehören zu den sogenannten Labyrinthfischen oder auch Kletterfischen. Das liegt daran, dass sie auch echten Sauerstoff verarbeiten können (außerhalb des Wassers, atmosphärischen Sauerstoff), was sie mit einem speziellen Organ in der Kieferhöhle machen, das aus einem Labyrinth von gut durchbluteten Lamellen besteht. Das ist ziemlich praktisch, denn aus diesem Grund können sie auch in Gegenden leben, wo wenig Sauerstoff im Wasser ist, also in stehenden oder schlammigen Gewässern. Neben dieser Besonderheit gehören sie auch zu den Fischen, die ihren Laich in Schaumnestern an der Wasseroberfläche ablegen. Die Wasseroberfläche ist aber nicht die einzige Möglichkeit, sie bauen diese Nester manchmal auch innerhalb von Höhlen und Verstecken an der Höhlendecke. Die Nester werden dann meist von den Männchen bewacht. Allerdings bauen nicht alle diese Schaumnester, darauf gehe ich bei den jeweiligen Arten noch ein.

Fadenfische Arten

Kommen hier zunächst zu den beliebten Vertretern der Fadenfische: den Kampffischen. Hier gibt es verschiedene Arten und Unterarten, die aus Asien stammen. Da sie nicht alle so verträglich sind, musst du bei der Vergesellschaftung darauf achten, wen du mit ins Becken packst. Du hast hier beispielsweise die Auswahl zwischen 3 Kampffischarten. Zu jeder Art erzähle ich dir auch gleich etwas über die Herkunft Haltung und gebe dir ein paar allgemeine Hinweise zur Temperatur und zum Becken.

Verschiedene Kampffische:

Kriegerischer Kampffisch – Betta bellica. Herkunft: Asien/Indonesien und Malaysia. Er lebt in ruhigen Gewässern, die stark verwuchert sind. Ihre Wohlfühltemperatur liegt bei 23 – 28°C.

Der Kampffisch wird bis zu 12 cm lang und du solltest ihn am besten paarweise im dicht bepflanzten Becken mit Schwimmpflanzen halten. Aber achte darauf, dass er trotzdem oben gut an die Wasseroberfläche kommt, um „draußen“ nach Luft zu schnappen. Er frisst gerne feines Lebendfutter, aber wenn es nichts anderes gibt, nimmt er auch Gefrier- und Trockenfutter zu sich. Am wohlsten fühlt er sich im Artenbecken, wenn du andere Fische mit ins Becken gibst, wird er scheu und versteckt sich. So ein Pärchen braucht mindestens ein Becken von 80x35x40 cm.

Kleiner Kampffisch – Betta imbellis. Herkunft: ebenfalls aus Asien/Malaysia und Indonesien. Er kommt aus kleinen stehenden Gewässern und Teichen und bevorzugt mit 24-27°C ungefähr dieselbe Temperatur sowie denselben pH-Wert und Härtegrad wie sein Kollege. Er ist allerdings etwas zurückhaltender und wird auch „friedlicher Kampffisch“ genannt. Außerdem wird er mit ungefähr 5 cm nicht mal halb so groß wie der „richtige“ Kampffisch.

Auch hier ist eine paarweise Haltung (60x30x30 cm wären gut) empfohlen. Hauptsache, du packst keine anderen Männchen dazu, dann kommt es nämlich auch hier zu Randalen. Grundsätzlich solltest du das Becken wie oben erwähnt gestalten, aber dieser kleine Kerl fühlt sich auch im Landschaftsbecken mit anderen Tieren aus derselben Gegend wohl. Wenn du Bärblinge oder Barben dazu vergesellschaftest, achte darauf, dass die nicht gerne Flossen zupfen, sonst ist dein Kampffisch bald seinen Schwanz los!

Siamesischer Kampffisch – Betta splendens. Der Star unter den Kampffischen. Dieser bunte Kerl stammt aus den ruhigen Gewässern von Thailand, Kambodscha und Korea und wird in Thailand schon seit über 200 Jahren gezüchtet. Er wird nur rund 6 cm groß und benötigt dieselben Grundbedingungen wie der kleine Kampffisch. Er verträgt auch dieselbe Temperatur, Härte und PH-Wert und sollte keine anderen Männchen neben sich im Becken haben. Falls du fremde Arten dazu vergesellschaftest, musst du darauf achten, dass die sich farblich nicht zu ähnlich sind, sonst könnte dein Kampffisch auch eine völlig andere Gattung als Konkurrenten ansehen und attackieren!

Makropoden

Besonders drei Arten kommen häufig in unseren Aquarien vor: der schöne Paradiesfisch, sowie der Schwarze Spitzschwanzmakropode und der Rote Spitzschwanzmakropode:

Paradiesfisch – Macropodus opecularis. Er stammt aus Asien, hauptsächlich Korea, China, Vietnam und Taiwan, wo er sauerstoffarme Gewässer gewöhnt ist. Er wird ca. 10 cm groß und sollte am besten paarweise gehalten werden, da die Fische untereinander sehr aggressiv sind. Die Wohlfühltemperatur liegt bei 18-26°C.

Schwarzer Spitzschwanzmakropode – Pseudosphromenus cupanus. Er kommt ebenfalls aus Asien, wo er in Birma, Malaysia, Indonesien, Sri Lanka und Indien beheimatet ist. Im Gegensatz zum Paradiesfisch ist er mit rund 7 cm etwas kleiner und außerdem sehr friedlich. Er ist eine Temperatur von 23-28°C gewöhnt und lebt in kleinen, fließenden Gewässern, Weihern und Kanälen. Du solltest ihn paarweise halten und in einem dicht bepflanzten Becken mit dunklem Bodengrund, niedrigem Wasserstand und schwacher Strömung unterbringen. Da er friedlich bleibt, kannst du ihn mit Barben oder Schmerlen zusammenstecken.

Roter Spitzschwanzmakropode – Pseudosphromenus dayi. Die rote Variante kommt hauptsächlich in Kerala/Indien vor, wo sie in stark verkrauteten und zugewucherten Gräben oder Kanälen, aber auch in Sumpfgebieten heimisch ist. Genau wie die schwarze Variante ist sie sehr friedlich und wird rund 7,5 cm groß. Du solltest sie ebenfalls in einem Becken mit dunklem Boden ähnlich den Bedürfnissen des schwarzen Verwandten zusammensetzen, aber keine anderen Makropoden mit vergesellschaften.

Guramis

Sie knurren und knutschen, doch das sind Zeichen von Nervosität und Aggression. Was so niedlich aussieht, hat leider nichts mit RFadenfische Haltungomantik zu tun. Und daher bleiben sie auch lieber unter sich.  Alle Arten stammen aus Asien aus träge fließenden oder stehenden Gewässern und Weihern, wo viel Grünzeug als Versteck dient. Temperaturmäßig bevorzugen sie alle grob zwischen 21 und 28° C.

Knurrender Zwerggurami. Trichopsis pumila. (Thailand, Laos, Kambodscha) Dieser Winzling wird ca. 4 cm groß. Er ist sehr empfindlich und braucht weiches, saures Wasser mit einer schwachen Filterung. Das laute Knurren der Fische hört man während der Paarungszeit auch gut außerhalb des Beckens. Wenn du solche Fische haben möchtest, tust du ihnen einen großen Gefallen, wenn du sie in einem Artenbecken hältst.

Knurrender Gurami. Trichopsis vittata. (Thailand, Vietnam, Sumatra, Borneo, Java) Die größere Variante ist mit 6 cm ein wenig größer und friedlich und scheu. Auch der große Knurrer wohnt lieber in einem Artenbecken, aber wenn du ihn in ein Gesellschaftsbecken setzen willst, dann bitte nur mit sehr friedlichen und kleinen Arten.

Schokoladengurami. Sphaerichthys opshromenoides. (Sumatra, Borneo). Der kleine braune Gurami wird nur ca. 5 cm groß und lebt in kleinen mineralarmen Fließgewässern bei um die 25-30°C. Er braucht ein gut gefiltertes Becken und einen regelmäßigen Teilwasserwechsel. Dieser Gurami ist ein Maulbrüter und bastelt keine Schaumnester. Ihn solltest du am besten nur in einer kleinen Gruppe im Artenbecken halten, denn er ist ziemlich empfindlich und braucht ganz pingelig eingehaltene Lebensbedingungen wie Temperatur, PH-Wert und Wasserhärte.

Honiggurami oder Honigfadenfisch. Trichogaster chuna. Er lebt in trägen Gewässern in Indien und Bangladesch und wird ungefähr 5 cm groß. Auch er bevorzugt ein strömungsarmes Becken bei kuscheligen 22-28°C und fühlt sich im Artenbecken am wohlsten. Falls du ihn im Gesellschaftsbecken halten willst, dann bitte nur mit ganz friedlichen kleinen Fischen.

Küssender Gurami. Helostoma temminckii. (Thailand, Sumatra, Java, Borneo). Dieser Freilaicher gehört zur Gruppe der Buckelmäuler. Er wird immerhin stolze 15 cm und ist äußerst lebhaft und gesellig. Bekannt ist der gute Küsser gerade wegen seiner Knutschattacken – diese sind allerdings wenig romantisch, denn sie bedeuten Angriff!! Er braucht viel Platz und ist auch nicht besonders freundlich zu seinen Mitbewohnern, denn er ist ein Laichräuber. Weil er sich so wild aufführt, solltest du ihn im großen Becken (mind. 120 cm) halten und dieses mit robusten Plastikpflanzen bestücken, die er nicht so schnell kaputt bekommt.

Faden-Prachtzwerggurami. Parosphromeunus filamentosus. (Borneo). Der Winzling wird nur rund 4 cm groß und stammt aus träge fließenden, stark verkrauteten Gewässern. Er ist schüchtern und friedlich und versteckt sich gern. Mit seiner Wohlfühltemperatur von 21-28°C kann er gut mit kleinen und friedlichen Fischen im Gesellschaftsbecken leben, aber noch viel lieber haust er in einem Artenbecken unter Seinesgleichen.

Fadenfische

Kommen wir zu den eigentlichen Fadenfischen, die auch unter dieser Bezeichnung verkauft werden. Besonders der Zwergfadenfisch und der blaue Fadenfisch oder auch der Goldfadenfisch sind sehr beliebt. Sie stammen alle aus unterschiedlichen Gegenden Asiens und leben in stehenden oder langsam fließenden Gewässern, manche in verkrauteten Gräben und Kanälen, der dicklippige Fadenfisch sogar in unter Wasser stehenden Reisfeldern. Du kannst sie alle ungefähr zwischen 22 und 28°C halten. Hier sind unsere Kandidaten:

Zwergfadenfisch. Colisa Ialia. (Indien, Bangladesch, Pakistan) Er wird ca. 6 cm groß.

Gestreifter Fadenfisch. Polyacanthus fasciatus. (Nepal, Bangladesch, Pakistan, Indien) Er liebt dicht bepflanzte Becken mit dunklem Bodengrund. Er wird ungefähr 10 cm groß.

Dicklippiger Fadenfisch. Trichogaster labiosus. (Nordindien, Birma). Der 9 cm große Fisch sollte auf jeden Fall paarweise in dicht bepflanzten Becken mit ausreichend vielen Verstecken gehalten werden. Am liebsten haust er in einem Asia-Landschaftsbecken mit anderen Labyrinthfischen oder Schmerlen und Bärblingen. Aber bitte keine Flossenzupfer wie die Sumatrabarbe mit im Becken halten, sonst ist er ruckzuck schwanzlos.

Mosaikfadenfisch. Trichogaster leeri. (Sumatra, Borneo, Malaysia, Thailand). Dieser eigenwillig gemusterte Asiate stammt aus ruhig fließenden Gewässern und wird rund 12 cm groß. Er braucht zwar ein Becken mit kräftigem Filter, aber genau wie die anderen, die im Schaumnest Nachwuchs aufziehen, hasst er eine kräftige Oberflächenströmung. Dieser robuste Fadenfisch sollte auch besser nur mit Tieren aus derselben Gegend und derselben Familie vergesellschaftet werden.

Mondschein-Fadenfisch. Trichogaster microlepis. (Kambodscha, Vietnam) Dieser Vertreter stammt aus ruhigen Gewässern und wird mit 15 cm auch relativ groß.

Blauer Fadenfisch. Punktierter Fadenfisch. Trichogaster trichopterus. (Malaysia, Thailand, Birma, Vietnam, Kambodscha). Dieser sehr beliebte Aquarienfisch, der auch bei mir ein Zuhause hatte, wird ungefähr 12 cm groß. Er war recht unempfindlich und ist außerdem ziemlich langlebig und sogar leicht zu vermehren. Ihn trifft man häufig im herkömmlichen Gesellschaftsbecken.

Fadenfische Haltung

Wie du schon ein wenig anhand meiner Beschreibung sehen konntest, wollen sich eigentlich alle Fadenfische in einem dicht bepflanzen Becken verstecken. Auch wenn sie nicht aus ihrer Heimat, sondern einer Nachzucht stammen, fühlen sie sich doch instinktiv in der richtigen Umgebung am wohlsten. Also achte darauf, ihren Lebensraum so gut wie möglich nachzustellen. Langsame und träge Gewässer mit vielen Pflanzen und Schwimmpflanzen sollten von dir im Becken nachgebaut werden. Ordentlich viele Versteckplätze, bei manchen der erwähnte dunkle Bodengrund und vor allem die richtige Temperatur, dann fühlen sie sich wohl. Kleine Unterschiede gibt es dennoch bei den verschiedenen Typen, daher solltest du dich vor dem Kauf nochmal intensiv über die spezielle Art erkundigen.

Fadenfische vergesellschaften

Wie man Fadenfische vergesellschaften sollte, habe ich dir schon an einigen Stellen erklärt. Die kleinen, friedlichen Vertreter kannst du ruhig in ein Gesellschaftsbecken mit anderen friedlichen und gleich großen Arten zusammensetzen. Aber da die Fadenfische nicht gerne angeknabbert werden, musst du auf Barben und Bärblinge wie beispielsweise Sumatrabarben verzichten, die gerne an allen Flossen zupfen, die ihren Weg kreuzen.  Fadenfische und Garnelen vergesellschaften ist eine weniger gute Idee. Interessanterweise kommt es hier zu unterschiedlichen Ergebnissen. Also wenn du große Fadenfische mit winzigen Garnelen in ein Becken setzt, werden sich die Fadenfische gleich mal die Serviette um den Hals binden und das Büffet genießen. Wenn du kleine Fadenfische hast und große Garnelen sind die Chancen besser, dass sie sich in Ruhe lassen. Noch sicherer ist es allerdings, wenn du hier keine Experimente machst und die beiden schön getrennt lässt. Fadenfische und Skalare in einem gemeinsamen Becker ergibt normalerweise keine größeren Probleme, die kannst du gut vergesellschaften.

Fadenfische und KrankheitenFadenfische Aquarium

Um Krankheiten vorzubeugen, braucht dein Becken eine möglichst artgerechte Umgebung und Haltungsbedingungen. Also ein guter Filter und ein regelmäßiger Teilwasserwechsel von gut ¼ des Wassers wären wichtig. Ebenso ist das Absaugen des Mulms am Boden hilfreich, damit das Wasser so wenig wie möglich belastet wird. Härte, Ammoniak, Nitrit, Nitrat und alle wichtigen Werte sollten immer wieder kontrolliert werden. Erste Anzeichen siehst du relativ schnell, denn bei den Fadenfischen kommt es häufig zu Flossenschäden oder Hautveränderungen (rote Flecken, Beläge, Pünktchen). Und wenn sie krank sind werden sie außerdem hektisch und unkoordiniert oder ganz im Gegenteil völlig apathisch. Die Fäden sind für die Fadenfische wie Flossen. Falls mal ein Faden abgeknabbert wird, kann er auch problemlos nachwachsen. Schlecht sieht es aus, wenn deine Fadenfische eine bakterielle Infektion erwischen und die Flossen beziehungsweise Fäden abfaulen. In dem Fall kannst du die Fische meist nicht mehr retten und solltest schleunigst dafür sorgen, dass die anderen Tiere, die noch keine Anzeichen zeigen, sofort untersucht oder entsprechend behandelt werden. Gerade bei der Zwergfadenfischkrankheit kommt es zu Geschwüren, unschönen entzündeten und blutunterlaufenen oder weißen Flecken am ganzen Körper und die Fische werden apathisch. Gegen die gefürchtete Pünktchenkrankheit kannst du allerdings selbst Medikamente einsetzen (beispielsweise von JBL). Aber wenn du einen großen, wertvollen Bestand hast, kannst du auch vorsorglich einen Tierarzt um Rat fragen.

Fadenfische Vermehrung

Wie bei den einzelnen Arten oben kurz angesprochen, bauen die meisten ein Schaumnest an der Wasseroberfläche. Das wird von den Männchen bewacht, bis die Kleinen schlüpfen. Damit das Schaumnest gut verankert werden kann, solltest du dafür sorgen, dass du ausreichend Schwimmpflanzen an der Wasseroberfläche treiben hast. Trotzdem muss noch genügend Platz vorhanden sein, damit die Fische mal eben den Kopf aus dem Wasser strecken und Luft einatmen können. Außerdem darfst du keine wilden Wasserbewegungen provozieren und dein technisches Equipment auf voller Leistung das Wasser zerpflügen lassen. Denn sonst reißt du damit immer wieder die Schaumnester auseinander oder die Fische haben erst gar keine Lust auf Vermehrung. Der blaue Fadenfisch ist der Unkomplizierteste, mit dem du als Anfänger wohl die ersten Erfolge haben wirst. Häufig sind die scheuen Tiere aber so zurückhaltend, dass sie ihre Nester bauen, wenn sie sich unbeobachtet und unbelästigt fühlen – also häufig, während du im Urlaub bist. Falls keine Laichräuber im Becken sind, die die Babys gleich wegfuttern, hast du schon Nachwuchs, bist du zurückkommst. Denn wenn erst einmal die Eier ins Nest abgelegt wurden, dauert es in der Regel nur noch ein oder zwei Tage, bis die Jungen schlüpfen. Viel sehen kannst du aber zunächst nicht, die Kleinen sind einfach nur kleine schwarze Punkte. Besser und sicherer ist es natürlich, wenn du rechtzeitig deine Fische in ein Aufzuchtbecken setzt oder einfach das Schaumnest rechtzeitig in eins verlegst.

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