Tetra IN 1000 Plus Innenfilter Produktvorstellung

Tetra IN 1000 Plus Innenfilter Produktvorstellung

Heute stelle ich dir einen weiteren guten Aquarium Innenfilter vor. Der Tetra IN plus Innenfilter ist in 5 Größen erhältlich und ganz grob zwischen 16 und 50 Euro zu haben. Für jede Beckengröße ist der richtige Filter dabei.

Erhältliche Größen

  • 300 plus (Leistung 150-300 l/h für Becken mit 10-40 Liter, 5 Watt)
  • 400 plus (Leistung 200-400 l/h für Becken mit 30-60 Liter, 7 Watt)
  • 600 plus (Leistung 300-600 l/h für Becken mit 50-100 Liter, 8 Watt mit 2 geteilten Filterkammern)
  • 800 plus (Leistung 400-800 l/h für Becken mit 80-150 Liter, 12 Watt)
  • 1000 plus (Leistung 500-1000 l/h für Becken mit 120-200 Liter,14 Watt, mit 2 geteilten Filterkammern)

Tetra IN 1000 Plus Innenfilter Test

Wir wollen uns den 1000 plus für Becken zwischen 120 und 200 Litern Volumen anschauen. Zunächst einmal die technischen Details.

Technische Daten:

Maße: 7,8×1,4×34,2 cm

Leistung: 14 Watt

Leistung: 500-1000 Liter pro Stunde

Der Filter wird samt Filtermaterial und Haftsauger geliefert. Das Stromkabel ist 1,5 m lang.

Sauerstoffzufuhr

Es gibt eine zusätzliche, regulierbare Sauerstoffzufuhr über das integrierte Venturi-System.

Befestigung:

Der Innenfilter wird mittels Haftsauger an der Scheibe befestigt.

Filtermaterial:

Bei diesem Modell wird über Filterschwamm (grobe Verunreinigungen und Aktivkohlefilter (für die Klärung des Wassers) gefiltert. Bei dieser Größe sind zwei Filterkammern mit je zwei Filterschwämmen enthalten. Darüber gleich mehr. Der Filter saugt das Wasser von der Bodennähe aus hoch und gibt es nach Durchlaufen der beiden Filterkammern oben wieder ab. Wichtig ist, dass die Austrittsdüse maximal 1 cm unter der Wasseroberfläche liegt. Diese Austrittsdüse kannst du übrigens 180° schwenken und den Filter selbst stufenlos von 1000 auf 500 Liter herunterregulieren. Filterschwamm und Kohle sind problemlos als Ersatzteile erhältlich.

Filterkammern

Einige Größen sind nicht nur mit einer, sondern sogar mit zwei getrennten Filterkammern ausgestattet, was besonders angenehm bei der Reinigung ist. Dabei kannst du den Filter immer im Aquarium belassen und einer der Schwämme bleibt ebenfalls darin. Auf diese Weise gehen nicht alle hilfreichen Bakterien auf einmal verloren, wie das bei nur einem Filterschwamm üblich wäre. Außerdem kannst du den Filter leicht und einfach rausnehmen, was die Reinigung natürlich super komfortabel macht.

Inbetriebnahme

Der Filter ist recht leicht im Becken zu installieren. Eine doppelseitige Beschreibung in der Gebrauchsanleitung erklärt zusätzlich alles noch ganz einfach. Du musst nur die Haftsauger am Filter anbringen. Dann setzt du den Luftansaugschlauch auf den Luftzufuhrregeln und kannst ihn anschließend bereits im Becken an die Scheibe kleben. Du musst nur darauf achten, dass die Austrittsdüse maximal 1 cm unter der Wasseroberfläche justiert wird und der Luftansaugschlauch auch wirklich aus dem Wasser reicht, um die Luft anzusaugen. Da der Filter bereits mit dem entsprechenden Material bestückt ist, kannst du danach direkt den Netzstecker in die Steckdose stecken und der Filter legt los.

Einstellungen

Wenn der Filter in Betrieb ist, achte darauf, dass du gleich noch die passende Durchflussgeschwindigkeit (stufenlos regulierbar) einstellst und die korrekte Sauerstoffzufuhr. Das richtet sich nach Beckengröße und Besatz. Wenn die Öffnung nach vorn zeigt, ist die minimale Zufuhr eingestellt, wenn die Öffnung nach hinten zeigt, die maximale. Außerdem kannst du gleich mit der drehbaren Austrittdüse noch die optimale Strömungsrichtung einstellen.

Reinigung

Die Reinigung ist sehr einfach und das Beste ist: das Gehäuse kann die ganze Zeit im Becken bleiben, weil du einfach die Filterkassette herausnimmst. Dass du vorher den Netzstecker ziehen musst, muss ich dir ja hoffentlich nicht extra erklären. Wann ist es Zeit für die Reinigung? Das hängt ganz davon ab, wie stark verschmutzt dein Becken ist, weil sich der Filter dementsprechend schnell mit Dreck füllt. Das merkst du aber, sobald die Strömung oder Luftzufuhr nachlassen. Du brauchst also nur die Filterkassette herausnehmen und eins der beiden Filtermedien auswaschen, das andere bleibt im Filter, um die guten Bakterienkulturen zu erhalten.

Austausch:

Der Filterschwamm lässt sich laut Hersteller ungefähr zwei- bis dreimal reinigen, dann lässt seine Leistung merklich nach. Also ich habe noch keinen Filterschwamm nach dreimal reinigen bzw. austauschen müssen, daher empfehle ich dir: tausch ihn aus, sobald du siehst, dass er schwächelt.

Besonderheit:

Bei dem 1000 plus sind nicht nur eine, sondern zwei doppelte Filterkammern enthalten. Hier gilt eine Besonderheit: du reinigst immer nur den unteren Filter (oder tauschst den unteren Filter aus) und setzt ihn dann oben ein, während du den unversehrten und ungereinigten oberen Filter in die unteren Kammern einsetzt. Das ist wichtig, um die Bakterien zu erhalten. Ich kann dir allerdings sagen, dass ganz oft, besonders bei Anfängern, einfach alles penibel gereinigt und wieder eingesetzt wird und den Fischen trotzdem nichts passiert. Denn die gelobten Bakterien sitzen ja nicht nur im Filter, sondern im gesamten Aquarium. Also sind sie auch nach einer Filterschwammreinigung nicht alle komplett aus dem Becken verschwunden. Allerdings macht es natürlich Sinn, diesen Reinigungstipp zu beherzigen, besonders wenn du viele teure Meerwasserfische in deinem Becken hast, die schon beim kleinsten Ungleichgewicht mit dem Bauch nach oben treiben! Und wenn du gleichzeitig den Filter peinlich genau säuberst und fast das ganze Wasser wechselst. Dadurch werden selbstverständlich die vorhandenen Bakterien enorm reduziert.

Turbine reinigen:

Ab und zu solltest du noch darauf achten, ob sich in der Magnetturbine Dreck angesammelt hat. Diese kannst du dann auch bequem reinigen, während das Gehäuse im Aquarium bleibt, denn du kannst dazu einfach die Turbine vom Gehäuse abnehmen und fertig!

Nachteile?

Auch wenn der Marktführer hier eine saubere Leistung abgeliefert hat, wirst du trotzdem immer wieder mit denselben Problemen konfrontiert: Das Gerät könnte kleine Fische und Garnelen einsaugen, die allerdings manchmal in der Filterkammer überleben. Das ist aber nicht der Regelfall. Persönlich wurde bei mir – zum Glück – noch nie ein Fisch eingesaugt. Vermutlich ist das nur dann der Fall, wenn du einen zu starken Filter mit einer enormen Saugleistung in ein kleines Becken mit kleinen Fischen setzt, die dann aufgrund des Sogs zwangsweise eingesaugt werden. Immer wieder beschweren sich Nutzer, dass das Gerät zu laut ist. Aber das hängt manchmal vom persönlichen Empfinden ab und ist nur subjektiv. Im Normalfall läuft es nämlich sehr leise und es besteht überhaupt kein Anlass zur Beschwerde.

In einigen Fällen kommt es daher, dass etwas falsch eingesetzt wurde oder dass die Pumpe keinen Abstand zum Becken hat und zu sehr vibriert. Vielleicht ist aber auch die Turbine verschmutzt oder es befindet sich zu viel Luft im Filter. In all diesen Fällen kannst du ganz leicht Abhilfe schaffen. Einige Nutzer beschweren sich, dass keine oder zu viele Luftbläschen in der Pumpe sichtbar sind oder oben ausgestoßen werden. Manchmal ist der Schlauch einfach falsch angesteckt, oder im Wasser schlecht positioniert. Es kann auch vorkommen, dass der Filter sich kurz mal verschluckt und hustet, aber das hat auch mein großer Eheim ab und zu gemacht und das war nicht weiter Besorgnis erregend. Du kannst natürlich sicherheitshalber nachschauen, ob sich etwas verfangen hat, oder den Ausströmer nachjustieren, dann sollte alles wieder passen.

Test-Fazit:

Der kompakte TÜV-geprüfte Innenfilter mit dem GS-Sigel ist spielend leicht einzusetzen und zu reinigen. Er filtert sowohl mechanisch, als auch biologisch und chemisch und komfortabel, leistungsstark und praktisch. Daher ist er gerade für Laien und Anfänger eine super Wahl, denn man kann fast nichts falsch machen. Der Filter ist qualitativ hochwertig, hält recht lange und hat ein einwandfreies Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem sieht er auch nicht schlecht aus, was für manche Benutzer auch ein ausschlaggebendes Kriterium ist.

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